Nur falls das Kärtchen bereits eingelesen wurde oder im Privatfall:

Rezeptvorbestellungen gerne über den Anrufbeantworter. Wir haben eine Extra-Nummer für Rezepte und Terminwünsche eingerichtet, um Ihnen das enttäuschende Besetzt-Zeichen zu ersparen...

Wir dürfen nur noch Formulare vorbereiten, wenn wir die eGK bereits eingelesen haben.

 

AB für Rezeptvorbestellungen: 07221-398477

Gesetze, Regeln, Auflagen, Prüfungen, Honorarkürzungen... :-(

Der Gesetzgeber hat beschlossen, die elektronische Datenverarbeitung im Gesundheitswesen voranzutreiben und alle Teilnehmer (also auch Ärzte) sind verpflichtet, dies zu fördern. Deshalb sind wir auch verpflichtet, uns ab 1.1.19 der Telematik anzuschliessen. Wer das nicht tut wird mit spürbaren Honorarabzügen bestraft. Ich nehme das für Sie in Kauf. 

Ihre Daten sind auf einer Online-Platform nicht sicher. Der gerade veröffentlichte Datenklau bei Politikern (der der Regierung schon länger bekannt war, ehe es an die Öffentlichkeit ging) zeigt das allzu deutlich. Unsere teils sehr empfindlichen Diagnosen (z.B. Tripper, Libidoprobleme, Schwangerschaftsabbrüche) werden meine Praxis ausser zur Abrechnung oder einer notwendigen Kommunikation mit Ihnen oder weiterbehandelnden Kollegen nicht verlassen.

Zudem sind wir nun verpflichtet, mindestens 5 Sprechstunden pro Woche ohne Termin anzubieten. Da eine Mischung aus Terminen und freien Sprechzeiten nicht adäquat funktioniert, werden wir bis Ende des Jahres die gesamte Sprechstunde der gesetzlichen Kassen zu einer freien Sprechzeit ohne Termin umwandeln.

In meiner Privatsprechstunde bin ich noch Selbstständige Unternehmerin und nicht an solche Gängelungen des Gesetzgebers gebunden. Daher arbeite ich hier weiter nach dem Bestellsystem mit Terminen.

Auch Kassenversicherte können bei Ihrer Kasse Kostenerstattung wählen und wie jede Privatpatientin in meiner Privatsprechstunde behandelt werden.



Nun ist es also durch, das neue Gesetz…

Seit meiner Niederlassung wurden uns aus Berlin immer wieder neue Vorschriften vorgegeben, die uns Ärzte vergessen lassen, mit welchem Idealismus wir diesen wunderbaren Beruf gewählt haben.

Jedes Mal habe ich mich gefragt: was müssen meine Patientinnen da von uns denken? Aber wenn ich nachgefragt habe ist davon in der Bevölkerung gar nichts angekommen. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, dass ich Ihnen das einmal mitteile:

Ich habe nie darüber nachgedacht, dass man als Arzt besonders viel verdienen müsse, aber nach 6 Jahren Studium, 18 Monaten AIP (Ärztin mit Nachdiensten und Azubigehalt) und weiteren 4 Jahren Facharztweiterbildung sollte man doch von den Honoraren einigermaßen sorgenfrei leben können. 2010, nachdem meine Praxis einigermaßen etabliert war und meine Terminkalender voll waren, habe ich die Konten der KV und der Privateinnahmen getrennt. Das Ergebnis hat mich bestürzt. Von den Kasseneinnahmen kann ich gerade eben meine laufenden Kosten decken. Miete, Versicherung, Anschaffungen, EDV, Personal, Praxis- und Bürobedarf…. Nur durch die zusätzlichen Privateinnahmen und Selbstzahlerleistungen kann ich die Praxis (und mich) überhaupt am Leben erhalten und die Arbeitsplätze sichern.

Das ist aber nicht das Einzige was meinen Idealismus getrübt hat.

Seit der Praxisgründung wurde ich fortwährend darauf aufmerksam gemacht, dass ich in meiner eigenen Praxis mitnichten wirklich selbstständig bin.

Immer wieder kamen Gesetze, die uns in der Ärzteschaft immer wütender machen. Denn abgesehen davon, dass sie unseren Verwaltungsaufwand stetig erhöhen, schüren sie Ängste, nicht mehr alles bewältigen zu können, Fehler zu machen (wohl bemerkt im Organisatorischen und Administrativen, nicht im Fachlichen), und drohen mit 5 Stelligen Regressforderungen, wenn man sein Budget um ein paar Euro überschreitet, also mal ein Präparat zu viel verordnet hat. Und nebenbei suggerieren sie, dass wir, die Ärzte, es bis dahin nicht richtig gemacht haben; dass wir faul seien, nur auf den schnellen Gewinn aus seien; dass wir Schuld daran seien, wenn den Patienten zu wenig Termine oder Medikamente zur Verfügung stünden, weil wir Mittwoch Nachmittags auf dem Golfplatz gesehen werden (Aussage Lauterbach).


Seit meiner Niederlassung 2004 habe ich mehrere „Aufreger“ erlebt, die uns teilweise auch zu Demonstrationen zusammengetrieben haben:  (Chronologie zufällig, aber das sind alles Dinge die seit meiner Niederlassung neu dazu kamen)


Es wurde ein Fortbildungszertifikat eingeführt: Wir müssen innerhalb 5 Jahren 250 Fortbildungspunkte „sammeln“ (dabei ist es egal, ob ich bei der Veranstaltung hinten im Raum meine Arztbriefe schreibe und ob ich mir dabei als Gynäkologin etwas über Hüftimplantate anhöre. Hauptsache ich habe mich auf dem Anwesenheitsbogen eingetragen). Ohne das Zertifikat gibt es Honorarkürzungen. Egal wie gut man arbeitet oder ob man sich an anderen Stellen ohne Punkte weitergebildet hat.  Ich finde, das ist Kindergartenniveau, und es suggeriert, dass wir sonst zu faul seien und uns nicht fortbilden wollen und auf dem Stand des Studienabschlusses stehen bleiben, wenn sich die Regierung nicht darum kümmert, uns in die Fortbildungen zu treiben.


Für eine kurze Zeit gab es eine Praxisgebühr. Patienten mussten beim ersten Besuch einer Praxis und in Notfällen zusätzlich jedes Quartal 10€ bezahlen oder mit einer Überweisung kommen. Diese kassierten 10€ wurden uns vom Honorar abgezogen. Eigentlich haben wir dabei für die Kassen ein Inkasso durchgeführt, und somit Verwaltungsaufgaben übernommen, die gar nicht in unseren Bereich gehören. Viele Patientinnen waren damals sauer auf uns, weil wir diese 10€ verlangen mussten und es gab viele Diskussionen…


Budgetierung und Rückforderungen nach Jahren: Unsere Abrechnungen werden immer nachträglich noch geändert. Z.B. wenn eine Schwangere zuvor bereits bei einem anderen Kollegen war, wird uns der gesamte Aufwand des Quartals wieder abgezogen, weil nur der Erste diese Pauschale berechnen darf. Diese Informationen bekommen wir aber immer erst 2-3 Jahre später, wenn sich nicht mehr nachvollziehen lässt, was wie gelaufen ist, und dann müssen wir das gesamte Honorar für 3 Monate Betreuung einer Schwangerschaft nachträglich wieder zurückzahlen.


Verpflichtung zu einer elektronischen Abrechnungssoftware und Onlinezugang. Zu Beginn meiner Tätigkeit haben wir die Abrechnung am Quartalsende auf Diskette eingereicht. Irgendwann kam die VERPFLICHTUNG, dies online zu tun. Ältere Praxisinhaber, die noch per Hand abgerechnet hatten, konnten das nicht mehr tun. Wir waren jetzt verpflichtet, eine Software zu bedienen, die regelmäßig von der KV zertifiziert wird. Diese Softwareanbieter haben somit ein Monopol, welches sie sich gut bezahlen lassen. Mindestens 300€ fließen in deutschen Praxen monatlich nur in die Softwarepflege, zuzüglich Servicegebühren, Netzwerkarbeiten, Hardware, Support… Wir sind VERPFLICHTET, einen solchen Anbieter zu wählen, sonst können wir nicht mit der KV abrechnen.


Regelleistungsvolumen: Seit 2006? Ca. erhalte ich jedes Jahr mein Regelleistungsvolumen, also den Betrag den ich maximal voll für meine Leistung erhalte. Er bemisst sich an der Anzahl der Patientinnen, die ich im Vorjahr im gleichen Quartal behandelt habe. Wenn ich in diesem Jahr mehr arbeite erhalte ich ab diesem betrag nur noch einen gestaffelten geringeren Betrag für die weiteren Patientinnen, und ab einer bestimmten Überschreitung gar nichts mehr. Dabei ist es eigentlich verboten, als Arzt unentgeltlich zu arbeiten. Aktuell erhalte ich pro Patientin ca. 18€ für drei Monate, egal wie oft sie kommt und wie lange ich sie behandle. Für bestimmte Vorsorgeuntersuchungen und die Schwangerenbetreuung gibt es zusätzliche Honorare, die nicht in diesem Budget gedeckelt sind.


Ein Qualitätsmanagement wurde verpflichtend eingeführt. Das ist an sich eine sehr gute Sache, und ich habe es bereits vor der Pflichteinführung bereits zu meinem eigenen Vorteil so gehandhabt. Nun MUSS aber jede Praxis ein zertifiziertes System in seine Praxis einführen. Daran verdienen die Zertifizierer. Von der Einführung des Systems allein hat kein Patient einen Nutzen. Und ich verstehe nicht, wie man einen Selbstständigen zu so einer Maßnahme verpflichten kann.

EDV und Qualitätsmanagement sollten freiwillig sein. Sicher ist beides gut und ausgesprochen hilfreich. Wenn es aber zur Pflicht wird sollte es auch durch die Verpflichtenden finanziert und organisiert werden.

Speziell in der Gynäkologie gab es diese Änderungen:


Prüfung für 2. Schwangerenscreening: Jede Frau muss vor dem Ultraschall belehrt werden, dass sie ein recht auf Nichtwissen hat uns muss gefragt werden, ob man auch die Organe anschauen soll, um zu sehen, ob denn alles in Ordnung ist. Für dieses „Organscreening“ mussten wir dann erneut eine Prüfung ablegen, auch wenn wir es schon seit 10 Jahren genauso praktiziert haben…

                  

Vor Untersuchungen, die einen Gendefekt aufdecken könnten müssen wir eine 30 Minütige Beratung nach Gendiagnostikgesetz durchführen. Es wurde uns suggeriert, dass wir das bisher nicht richtig gemacht haben, und gar nicht mit den Frauen reden sondern immer nur schnellschnell unsere Untersuchungen machen. Auch hierfür musste ich mich einen ganzen Tag in eine „Fortbildungs“veranstaltung der KV setzen, um mich hinterher prüfen zu lassen, ob ich das denn nach 6 Jahren Studium und 5 Jahren Facharztweiterbildung und 10 Jahren Praxistätigkeit überhaupt kann.  

Keiner weiß, was er so lange mit einem Paar bequatschen soll, wenn diese wissen möchten, wie hoch ihr Risiko für ein Down-Syndrom Baby tatsächlich ist. Arzt und Schwangere müssen dann für die Blutentnahme ein DinA4 Blatt zur Aufklärung über Gendiagnostikgesetz unterschreiben.


Zertifikat Urinsediment: In der Mutterschaftsvorsorge kontrollieren wir regelmäßig den Urin. Auch wenn er im „Stic“ (dem Streifentest auf Blut, Entzündungen, Zucker) in Ordnung ist, müssen wir ihn zentrifugieren und unter dem Mikroskop anschauen. Um zu belegen, dass wir das auch beherrschen müssen wir nun alle 2 Jahre das Zertifikat „Urinsediment“ bestehen. Ohne dieses werden alle gesamten Mutterschaftsvorsorgen gestrichen, weil man nicht den ganzen Inhalt der Untersuchungen erfüllt hat. Dies ist eine nutzlose Schikane. Selbst Labormediziner und Urologen tun sich schwer mit den Prüfungsbildern und in meiner Praxis hat dieses Wissen überhaupt keine Konsequenz für Ihre Behandlung.


Impfungen: Unterschiede je nach Indikation: Vor ein paar Jahren musste ich mich einen gesamten Tag  in wieder so eine „Weiterbildung“ setzen, weil die Kassen besser auseinandergedröselt haben wollen, warum wer sich impfen lässt. Es gibt nämlich die Grippeimpfung als Standardimpfung (alle über 60), als Indikationsimpfung (chronisch Kranke und Kinderwunsch und enger Kontakt zu chronisch Kranken) und als Satzungsleistung (jeder der es einfach möchte), und dafür müssen wir unterschiedliche Arten von Rezept ausdrucken. Genauso für die Impfung gegen Hepatitis. Bei der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs sind wir hier das einzige Bundesland, wo ich den Impfstoff nicht als Sprechstundenbedarf auf Lager bestellen kann. Ich muss jede einzelne Patientin mit eigenem Rezept in die Apotheke schicken, weil die AOK sich sonst benachteiligt fühlt, da der Sprechstundenbedarf über die AOK läuft.


Mit dem QM wurde eine Medizinprodukteverordnung eingeführt. Vor zwei Jahren war mein Praxisbetrieb einen Nachmittag durch den Besuch des Regierungspräsidiums lahmgelegt, die meine Auflistung der Geräte, Wartungsstempel und Gebrauchsanleitungen prüften. Ich habe einen Stuhl, der sich mit einem Knopfdruck elektrisch hoch und runter fahren lässt. Dazu fehlte die Gebrauchsanleitung. Diese musste ich noch organisieren und dies beim RP nachweisen.


Ebenso muss ich einen Hygienebauftragten benennen (wir sind zu zweit!) und einen Hygieneplan entwerfen, wer wann was zu desinfizieren hat. Ab und zu kommt das Gesundheitsamt.


Briefe als Pflicht: Wir wurden irgendwann mal verpflichtet, weil es Bestandteil des „Ordinationskomplexes“ ist, bei jedem Arztbesuch einen Brief an den Hausarzt und den Überweiser zu schreiben. Wir konnten uns vor der Papier- und Bürokratieflut zumindest dadurch retten, dass einige Patienten ausdrücklich ihr Einverständnis widerrufen haben, den Hausarzt zu kontaktieren, wenn nichts Besonderes vorlag. Immerhin wurde dies durch die DSGVO bestärkt.


Es wurden Terminvergabestellen eingeführt, die Hilfesuchenden Patienten zeitnahe Termine beim Facharzt besorgen sollen. Offenbar unterstellt man uns, dass wir aus reiner Boshaftigkeit oder mangelndem Organisationstalent keine zeitnahen Termine für Notfälle zur Verfügung stellen. Fakt ist, dass die Hausärzte uns in eiligen Fragen persönlich kontaktieren und echten Notfällen dies ermöglichen. Fakt ist auch, dass diese Termine über die TSS meist nicht wahrgenommen werden, da nicht beim Wunscharzt oder zu weit weg. Oder nicht wirklich dringend. Die Terminservicestelle müssen wir Ärzte aus unseren Honoraren zahlen.


Ganz neu ist jetzt das E-Health-Gesetz, welches uns vorschreibt, ab Januar 2019 mit Konnektoren an eine Online-Datenbank angeschlossen zu sein, die die Daten abgleicht. Ich habe selbst keine Kontrolle darüber, welche Daten damit tatsächlich wohin gehen, denn dafür fehlt mir des IT-Knowhow. Fachmänner berichten aber, dass von Daten auf solchen Online-Servern nach 20Jahren nur noch 3% sicher seien. Zudem ist auch dies eine Zwangsmaßnahme zur Anbindung der Praxisdaten ans Internet und zur Abnahme teurer Hardware und Servicedienste, die nichts mit der Patientenversorgung zu tun haben. Wenn man, wie ich, sich dieser Auflage verweigert, drohen Straf-Abzüge von 1% des gesamten Honorars, obwohl man der gleichen ärztlichen Tätigkeit nachgeht wie zuvor.


Das skurrile oder paradoxeste  daran ist, dass zeitgleich die Aufklärungspflicht über die neue Datenschutzgrundverordnung eingetreten ist. Das heißt, ich muss jede Patientin darüber aufklären, wie ich ihre Daten speichere, verarbeite, an wen weitergebe, und dass sie ihr Einverständnis jederzeit widerrufen kann. Ich muss aber ihre Dokumente 10 Jahre aufbewahren!? Und sie hat keinen Einfluss darauf, dass die Daten online gehen, wenn ich an die TI angeschlossen bin. Passt irgendwie nicht, oder?


Diese Woche wurden unter Jens Spahn neue Regelungen beschlossen, die den Weg in eine Bürgerversicherung ebnen werden. Kleine Einzelpraxen werden sicher keine Nachfolger finden und sich die Betreuung der Patienten auf Portalpraxen, MVZ Medizinische Versorgungszentren konzentrieren.


Mit dem Termin-Struktur und Versorgungs GESETZ wurde von fachfremden Politikern beschlossen, dass niedergelassene Ärzte mit Kassensitz

·         Mindestens 25 Sprechstunden statt bisher 20/pro Woche anbieten müssen. Dies soll von den KVen kontrolliert werden (Die KV bezahlen wir Niedergelassenen)

·         Dass bestimmte Fachärzte mindestens 5 Stunden freie Sprechstunde ohne Terminvergabe anbieten müssen

·         Dass die Terminvergabestellen 24 Stunden 7 Tage die Woche besetzt sein müssen.


Es fielen von Spahn und Lauterbach Sätze wie „keiner ist gezwungen als Kassenarzt zu arbeiten“ und „die Zeiten müssen Patientenfreundlicher werden. Es wurde schon so mancher Arzt Mittwochmittag auf dem Golfplatz gesehen“.

Aus Berlin kommen nur Missachtung unserer Leistung und die Unterstellung, wir würden zu wenig arbeiten und zu viel verdienen. Die Organisation freier Sprechstunden ist für viele gut organisierte Praxen die nach dem Bestellsystem arbeiten ausgesprochen schwierig. Ich kann das ausnahmsweise gut durchführen weil gerade eine neue Kollegin mit mir arbeitet, die das übernehmen kann. Da habe ich Glück gehabt.


Nach meinen 35 Stunden Praxisöffnungszeiten, in denen wir teils überlappend doppelte Sprechzeiten anbieten, sitze ich in der Woche noch mindestens 10 Stunden an zusätzlichen Verwaltungs- und Organisationsarbeiten. Viele Kollegen machen noch deutlich mehr. Ich kann das nicht, weil ich für eine funktionierende Sprechstunde auf kompetente Mitarbeiter am Empfang angewiesen bin, und weil ich nach eigener schwerer Erkrankung im letzten Jahr meine wiedergewonnene Gesundheit schützen und pflegen will und muss.


Diese letzten drei neuen Gesetze haben mich vorerst unheimlich frustriert. Auch weil es so aussichtslos scheint, gegen die Beschlüsse aus Berlin anzugehen. Eigentlich war mein Wunsch, mich ganz diesem System zu entziehen, welches uns a ganz offensichtlich hier nicht haben will, und ins Ausland zu gehen. Oder etwas ganz anderes zu machen. Aber ich liebe meinen Beruf, und ich liebe meine Praxis in Baden-Baden. Und wir haben so nette Patientinnen.

Ich werde aber auf keinen Fall an den Onlineserver anbinden, und gegen die Honorarabzüge klagen, wenn sie denn kommen. Denn ich behandle Sie nach wie vor medizinisch nach bestem Wissen und Gewissen mit all meinem Können.

Die Terminservicestellen müssen abgeschafft werden, da sie nur Geld kosten und nun soundso Jeder fünf freie Sprechstunden vorhalten muss. Somit sind sie überflüssig. Als Selbstständiger sollte ich meine Sprechstunde organisieren können, wie ich es für richtig halte. Schließlich muss ich auch das Drumherum finanzieren. Das Ganze geht in eine Richtung Staatsmedizin und Überwachungsstaat. Wir werden ständig misstrauisch überprüft und bevormundet.

Vielleicht ist ein Umdenken möglich, wenn ganz viele Kassenmitglieder persönlich gemäß Datenschutzgrundverordnung bei ihrer Kasse Widerspruch gegen die Übermittlung ihrer Daten aus der Praxis auf einen Onlineserver widersprechen und dies auch in Berlin kundtun. Wir Ärzte können dagegen wenig ausrichten. Sie sind viel mehr…!!!

Ich komme aus einem sehr motivierenden Wochenendseminar und werde versuchen, diese positive Energie zu Ihren Gunsten beizubehalten und an die Repressalien der Berliner Politiker nicht mehr zu denken. Sie erhalten nach wie gewohnt alle Leistungen, die Ihre Kasse übernimmt, ohne Diskussionen, und haben die Möglichkeit, in meiner Privatsprechstunde eine umfassende medizinische Behandlung nach allen Möglichkeiten der ärztlichen Kunst zu erfahren.

                       

 

 



 

 

 

 

 

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